Aufbaukurs
Die Weiterbildung in systemischer Therapie/Familientherapie baut auf das Beratercurriculum auf.
Inhalte
Theorie
- Systemtheorie (u.a. Autopoiesis, strukturelle Kopplung)
- Radikaler Konstruktivismus und seine beraterischen Implikationen
- Entwicklungsprozesse und Krisen in Systemen
- Familien- und Paarsoziologie
- Phasen der Beratung/Therapie
Methoden der systemischen Gesprächsführung, Interviewtechniken und Interventionen
- Vertiefung ziruläres und reflexives Fragen
- Reflechting Team
- Gestaltende und metaphorische Verfahren, wie Skulpturen, Strukturaufstellungen
- Feedback und Schlusskomentare
- Theorie und Methoden der lösungsorientierten Kurzzeittherapie
- Rituale
- Integration von körperorientierten Vorgehensweisen
Beziehung zwischen Berater/in und Familie
- Berater(in)/Therapeut(in) als Prozessbegleiter(in)
- Zugang zu Kreativität
- Eigensupervision- und wahrnehmung
- Bedinungen des Arbeitsplatzes
- Berater(in)/Therapeut(in) als Teil des Systems
- Genderperspektive
Themenkreise
- Psychosomatik
- Krisen in Familien wie Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut
- Sucht und Suizid
- Gewalt in Familien
- Psychiatrische Erkrankungen
- Mehrgenerationenperspektive
- Formen des Zusammenlebens
- Systemisches Arbeiten in ambulanten und stationären Kontext
Methoden
Kurzreferate, Referate der Teilnehmer/innen, Rollenspiele, Arbeiten in Kleingruppen und im Plenum, Analyse eingener Kontexte und Systeme, Videodemonstrationen, Übungen, Supervision von Fällen, Körperübungen und Imaginationen, metaphorische Verfahren (Skulpturen, Familienbrett, Malen . . .), Fallschilderungen, Demonstrationen.
Eingangsvoraussetzungen:
- Hochschul- oder Fachhochschulabschluss im Bereich der Humanwissenschaften
- Mindestens zweijährige Berufserfahrung im Grundberuf
- Möglichkeit und Verpflichtung zur Arbeit mit Familien und anderen sozialen Systemen während des Weiterbildungsganges.
Umfang:
- 5 x 4 Seminartage
- 10 Supervisionstage
- 6 Peergruppentage


